Wir von abakus TK bieten im Bereich Daten verschiedene Leistungen an:


 

Internet Services

Eine der ersten Fragen bei der Planung eines Internet-Zugangs muss lauten: „Welche Bandbreite benötige ich?“ Es gibt im Wesentlichen zwei Arten von Services: symmetrische und asymmetrische. Bei einem asymmetrischen Service erfolgt die Datenübertragung in das Netzwerk langsamer, doch ein solcher Service ist tendenziell kostengünstiger. Sobald Sie jedoch Anwendungen nutzen, wie etwa Videokonferenzen, Online-Backup, Voice over IP oder Cloud-Services wie Microsoft 365, wird die geringere Upload-Geschwindigkeit einer asymmetrischen Verbindung rasch zu einem Problem, was die Performance beeinträchtigen kann. Das gilt auch bei Verwendung eines beliebigen Servers, wie etwa Web, Mail und ftp. Alle Benutzer, die auf Ihren Server zugreifen, tun dies dann mit der relativ geringen Upload-Geschwindigkeit, was eine schlechtere Performance bedeutet.

Wenn Sie diese Anwendungen verwenden oder den Einsatz ähnlicher Anwendungen in Zukunft planen, ist ein symmetrischer Service unbedingt ratsam.

Der Internet-Zugang in Ihrem Büro kann auf unterschiedliche Arten hergestellt werden. Die Zugangsart mag ein relativ technisches Thema zu sein scheinen, doch diese beeinflusst unmittelbar, wie gut ein Service Ihre Anforderungen erfüllt. Unterschiedliche Technologien haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten und gängigsten Zugangsarten von heute:

Glasfaser

Glasfaserringe sind bei der Zugangsart die beste Lösung. Sie bieten eine Bandbreite, die normalerweise bis 10 gbps – also nahezu unbegrenzt – skalierbar ist.

Wenn die Glasfaser irgendwo bricht, gibt es immer einen Backup-Pfad, so dass Ihr Internet-Zugang davon nicht beeinträchtigt ist. Je nach Anbieter können die Glasfaserringe kollisionsbehaftet sein – normalerweise gibt es für diese Premium-Services keine oder nur wenige Kollisionen. Die Anzahl der Kunden, die denselben Ring verwenden, ist im Vergleich zu anderen Zugangstechnologien gering.

Entscheidend bei der Anbindung Ihres Unternehmens ist die Nähe eines Glasfaserringes in der Nähe Ihrer Standorte.

Richtfunk/WLL

Bei einer Anbindung über WLL – Wireless Local Loop – handelt es sich um breitbandige Internet-Anbindungen für Unternehmen, die besondere Qualitätsansprüche an professionelle Datenkommunikation haben. Viele IT-Verantwortliche haben sich bisher auf Grund von Vorbehalten noch nicht intensiv mit Richtfunk beschäftigt. Technisch ist WLL aus unserer Erfahrung mit der Glasfaser gleichzusetzen. Daneben hat unseres Erachtens Richtfunk immer mehr Bedeutung bei der  Planung und dem Betrieb von medienredundanten Netzen für Sprach-und Datenverkehr.

Entscheidend bei der Anbindung Ihres Unternehmens ist die Nähe einer entsprechenden WLL-Station in der Nähe Ihrer Standorte.

VDSL / ADSL

In Bezug auf die Netzwerktopologie funktioniert VDSL / ADSL ähnlich wie Fibre to the Home. Es gibt einen Sternpunkt, auf den alle Leitungen eines bestimmten Bereichs konzentriert sind. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass der letzte Meter in das Gebäude weiterhin die üblichen Kupferleitungen anstelle von Glasfasern verwendet. Deshalb sind die Optionen hinsichtlich der verfügbaren Bandbreite viel stärker eingeschränkt. Zudem ist VDSL / ADSL immer asymmetrisch.

Da für den letzten Teil der Verbindung Kupfer verwendet wird, ist dieser Service weniger gut vor Interferenzen geschützt.

SDSL

SDSL verwendet dieselbe grundlegende Infrastruktur wie VDSL-Services, wurden jedoch für Geschäftskunden und nicht für den Privatgebrauch entwickelt. SDLS bietet immer symmetrische Services und verwenden mehrere Kupferleitungen für eine Bandbreite von bis zu 40 mbps symmetrisch.

Sie bieten nicht dieselbe hohe Performance oder Resilienz wie Glasfaserringe, ermöglichen aber eine gute Performance in Gebieten, in denen es normalerweise keine Glasfaserringe gibt.

Da sie nur für Geschäftskunden verwendet werden, ist das Kollisionsverfahren / die garantierte Performance von SDSL -Services normalerweise besser als jene von VDSL / ADSL.

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Standortvernetzung

Möglichkeiten der Standortvernetzung: von Ethernet bis MPLS

Die Wahl einer Standortvernetzung zur Anbindung von Unternehmensniederlassungen ans Firmennetz, oder auch mobiler Mitarbeiter im Home Office, stellt jeden Netzwerkadministrator vor eine Herausforderung. Die Entscheidung zwischen Internet-VPN, Ethernet-Netzwerk oder MPLS-VPN ist nicht leicht. Der Beitrag zeigt, welche Faktoren bei der Wahl der Netztechnologie Sie berücksichtigen sollten, um ein optimales Ergebnis für das eigene Unternehmen sicherzustellen.

Für mittelständische Unternehmen haben sich im Wesentlichen drei Varianten der Standortvernetzung etabliert:

Internet-VPN

Internet-VPNs sind logische Netzwerke, die über das Internet und damit öffentlich zugänglich realisiert werden. Es ist die kostengünstigste Technologie, um Filialen oder externe Mitarbeiter über das Internet mit der Firmenzentrale zu verbinden und wird meistens noch verschlüsselt mit zum Beispiel IP-Sec. Zwei Varianten bilden hierbei die Grundlage:

  • Side-to-Side VPN: Wird bevorzugt genutzt, um Filialen anzubinden. An jedem Standort kommt ein VPN Router zum Einsatz, der den nötigen VPN-Tunnel zwischen den Standorten aufbaut.
  • User-to-Side VPN: Wird vor allem genutzt, um mobile User und externe Mitarbeiter ans Firmennetz anzubinden. Dabei lässt sich jede verfügbare Internetleitung nutzen, der eigentliche Zugriff erfolgt über VPN-Clients, die auf den Endgeräten installiert sein müssen.

MPLS

Im Gegensatz zu Ethernet-Netzen sind MPLS-Netze (Multiprotocol Label Switching) komplett vom Anbieter gemanaged. MPLS-Netze lassen sich in verschiedenen Topologien abbilden – natürlich auch als Hub&Spoke und Any-to-Any. Das MPLS-Netz und die klar vordefinierten Routen innerhalb des Netzes werden komplett vom gewählten Carrier gemanaged. Die Priorisierung verschiedener Dienstklassen wird fix definiert und ein Bandbreitenmanagement zwischen den Dienstklassen ebenfalls.

So wird ein reibungsfreier Datenaustausch sichergestellt. Vor allem bei zeitkritischen oder bandbreitenintensiven Diensten wie zum Beispiel Voice und Video ist das wichtig. Die Überwachung und auch Bereitstellung der Endgeräte beziehungsweise MPLS-Router an allen Standorten erfolgt ebenso durch den Anbieter. Somit muss dieses Know-how nicht intern zur Verfügung gestellt werden. Typischerweise sind MPLS-Netze und vor allem hohe Bandbreiten in solchen Infrastrukturen teurer als bei Ethernet-Netzen.

Ethernet-Standortvernetzung

Legt ein Unternehmen Wert auf eine höhere Sicherheit, ist zum Beispiel eine Standortvernetzung über Ethernet-Strecken realisierbar. Somit wird das firmeneigene LAN quasi ins WAN verlängert. Die Standorte sind nicht über das öffentliche Internet verbunden und nicht in gleichem Maße angriffsgefährdet. Ethernet-Netzwerke lassen sich mit verschiedenen Topologien realisieren. Diese unterscheiden sich danach, wer mit wem im Netz kommuniziert. Beispielhaft stellen wir nachfolgend zwei Varianten vor:

  • HUB & SPOKE: Dabei dient entweder die Unternehmenszentrale oder ein Rechenzentrum als HUB und alle weiteren Standorte (SPOKE) werden sternförmig an das Netz angebunden. Der Datentransfer zwischen den Standorten läuft immer über die Zentrale (HUB). Das vereinfacht natürlich die Netzarchitektur.
  • Any-to-Any: Dabei wird ein Standort zur Ethernet Primary Site, alle anderen zu Ethernet Access Sites. Die Vernetzung erfolgt in einer Any-to-Any Topologie, dabei kann der Datentransfer sowohl über den Hauptstandort aber auch über alle Außenstellen laufen.

Ethernet-Netze werden normalerweise transparent und ungemanaged zur Verfügung gestellt. IT-Verantwortliche müssen sich darüber im Klaren sein, dass eine gegebenenfalls notwendige Priorisierung einzelner Datenklassen wie Voice, Data oder Video und der reibungsfreie Ablauf des Datenaustausches auf dem Netzwerk durch die firmeninterne IT sicherzustellen ist.

Der Vorteil von Ethernet-Netzen besteht in der hohen Flexibilität, der Durchgängigkeit von Ethernet im LAN als auch WAN beziehungsweise der Verschmelzung von LAN und WAN, kostengünstigen hohen Bandbreiten und damit der Wirtschaftlichkeit solcher Netzwerkstrukturen.

Stehen Sie vor der Entscheidung welche Standortvernetzung die beste Variante für Sie ist oder wünschen Sie weitere Informationen?

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